Erarbeitungsprozess OPC UA CS

VDMA Arbeitsgruppe VDMA-Einheitsblatt 40 000 „How to write an OPC UA Companion Specification“

Der VDMA unterstützt den Maschinen und Anlagenbau in der Erarbeitung von OPC UA Companion Specifications. Um die Erarbeitung effizient und zielgerichtet zu gestalten, besteht ein Prozess, der unter anderem die Schritte, Methoden und Verantwortlichkeiten während der Erarbeitung mit Hilfe eines Prozesses beschreibt. Dieser Prozess vereint die Best-Practices aus den jeweiligen OPC UA Arbeitsgruppen und ergänzt diese durch weiteres Expertenwissen. Der Prozess „How to write an OPC UA Companion Specification“ wird als VDMA-Einheitsblatt 40 000 veröffentlicht. Alle VDMA-OPC-UA-Arbeitsgruppen sind angehalten ihre Erarbeitung nach diesem Prozess zu strukturieren. Der VDMA gibt zudem klare Richtlinien, die von allen VDMA-OPC-UA-Arbeitsgruppen eingehalten werden sollen.

Die VDMA Arbeitsgruppe „How to write an OPC UA Companion Specification“ hat das Ziel, die in den einzelnen VDMA-OPC-UA-Arbeitsgruppen verwendeten Ansätze zu bewerten, zu konsolidieren, durch Experten Wissen in der Gruppe zu ergänzen und einen ganzheitlichen Prozess zu entwickeln. Dieser Beginnt der Meldung des Bedarfes bis hin zu befüllten Parameterlisten, die im Anschluss in ein Informationsmodell überführt werden können, welches die Grundlage einer jeden OPC UA Companion Spezifikation bildet. Es wird zudem die Rolle von OPC UA Companion Spezifikationen im Kontext von Industrie 4.0 verdeutlicht.

Mit Hilfe des VDMA-Einheitsblattes 40 000 „How to write an OPC UA Companion Specification“ wird der Erste Schritt zur Erfüllung der Vision branchenübergreifender Interoperabilität gegangen. Ziel ist, dass alle Arbeitskreise nach dem durch diese Arbeitsgruppe definierten Prozess arbeiten. Dies ermöglicht eine schnellere Einarbeitung von neuen Arbeitskreismitgliedern und Experten, da alle Arbeitskreise dieselben Meilensteine auf gleiche Weise erarbeiten. Dies ermöglicht zudem einen leichteren Austausch zwischen unterschiedlichen Gruppen und ermöglicht somit ebenfalls eine leichtere Identifizierung von inhaltlich überlappenden Kommunikationselementen zwischen verschiedenen Arbeitsgruppen. Ziel ist es, dass im Sinne der Interoperabilität bereits erarbeitete Kommunikationsinhalte vereinfacht übernommen werden können.

Der Verweis

Der Arbeitskreis setzt sich wie folgt zusammen:

Leitung:
Andreas Faath, VDMA Forum Industrie 4.0

Wissenschaftlicher Partner:
Prof. Christian Diedrich, ifak Institut für Automation und Kommunikation e.V. Magdeburg

Unternehmen:
Arburg, B&R, Bosch, Engel, Harting, Hilscher, Krauss Maffei, Krones, KUKA, SAP, Siemens, TE, TRUMPF, Vitronic, Weiss-GmbH

Wissenschaftliche Unterstützung:
Fraunhofer IOSB, ISW Stuttgart, THI Ingolstadt.

 

 

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